Ananas

Getrocknete AnanasGetrocknete Ananas eignet sich trotz des süß-säuerlichen Aromas als Beigabe zum morgendlichen Müsli, zum Jogurt oder aber auch einfach als Zutat für asiatische Gerichte. Pur aber auch leicht gezuckert sind sie ein perfekt zum Naschen zwischendurch und versorgen den Körper somit mit Vitaminen.

Die Ananas ist kaum mehr wegzudenken von den heimischen Obstkörben. Sie ist sehr gesund und kann vielfältig verwendet werden.

Herkunft, Anbau und Ernte

Die Ananas gehört zur Familie der Bromelien. Ihre Heimat hat sie in Amerika, ist aber heute in vielen Gegenden zu finden, sofern ein tropisches Klima vorhanden ist. Die Ananas, wie sie heute im Handel erhältlich ist, ist eine typische Kulturpflanze. In Südamerika wird die Pflanze schon seit mehreren Jahrhunderten als Nahrungsmittel geschätzt. Als Christoph Kolumbus im 15. Jahrhundert Guadeloupe erreicht, erhält er einige Ananas als Geschenk und bringt sie daraufhin nach Europa, wo sie sich schnell verbreitet. Einen großen Anteil an der Verbreitung haben die Portugiesen, die die Frucht bis nach Indien brachten. Seit dem 18. Jahrhundert wird sie auch in Europa angebaut; England und Frankreich sind in dieser Zeit die Vorreiter und züchten die Pflanze in Gewächshäusern.

Ab dem 19. Jahrhundert hat der weltweite Handel allerdings zugenommen, sodass die Zucht in Gewächshäusern in Europa nachließ und die Früchte günstiger importiert wurden. Die Pflanzen benötigen eine Temperatur zum Wachsen von mindestens 24 Grad; liegt sie wesentlich darunter, ist das Wachstum sehr viel langsamer und es bilden sich unter Umständen braune Flecken im Fruchtfleisch.

Geschmack und Aussehen

Die Frucht wächst aus der bodennahen Pflanze, die mit ihren lanzettenartigen Blättern an eine Aloe-vera-Pflanze erinnert. Es handelt sich streng genommen nicht um eine einzelne Frucht, sondern um zahlreiche kleine Früchte, die zusammen mit der Fruchtstandsache wachsen. Im frühen Stadium sind die zahlreichen kleinen Beeren zu erkennen, die später die Frucht ausmachen.

Die Ananas ist zylindrisch geformt. Wird die Frucht aufgeschnitten, befindet sich mittig die Fruchtstandsachse, die aufgrund der Härte und der enthaltenen Fasern in der Regel nicht genießbar ist. Sie ist umgeben von Fruchtfleisch, das häufig eine gelbe Farbe hat, aber auch sehr hell sein kann.

Inhaltsstoffe der Ananas

Die Ananas ist bekannt durch ihren hohen Anteil an Enzymen wie Bromelain. Auch Vitamin C ist in großen Mengen enthalten, außerdem Vitamin A, E und B-Vitamine.

Wirkung auf den Körper

Die Ananas wird häufig damit beworben, dass sie aufgrund der enthaltenen Enzyme den Stoffwechsel ankurbeln soll und damit bei Diäten gut geeignet sein. Vitamin A und E zählen zu den Antioxidantien und sollen dabei helfen, freie Radikale zu vernichten, die zu einer vorzeitigen Zellalterung führen können. Vitamin C ist für das Abwehrsystem sehr wichtig, um sich vor Krankheitserregern schützen zu können.